exprio-branchenkenntnisse

Unsere Branchenkenntnisse

exprio berät hauptsächlich in Banken verschiedenster Größe und innerhalb von Versicherungen auf der Aktiv-Seite. Unser Spektrum reicht vom spezialisierten Institut bis zur internationalen Großbank. In den Instituten sind wir Front-to-Back tätig und haben ein fundiertes Verständnis für die Prozessabläufe und Systeme im Bereich des Kapitalmarktgeschäfts.

Banken

Die Beratung von Banken ist sehr unterschiedlich und hängt sehr stark von der Größe der Bank ab. Unsere Fachexperten haben in Banken unterschiedlicher Größe gearbeitet. Von kleinen Spezialbanken, über Sparkassen oder genossenschaftliche Banken, Landesbanken bzw. Zentralinstituten bis zur internationalen Großbank erstreckt sich unser Erfahrungshorizont. Und jede Bank hat ihren eigenen Anspruch und ihre eigenen Erwartungen von einem externen Mitarbeiter. Bei kleinen Banken bieten wir vermehrt kleine konzentrierte Spezialdienstleistungen an. In wenigen Tagen bis Wochen versuchen wir unser Wissen effektiv einzusetzen und an den Kunden zu bringen. Die in der Regel sehr kleinen Abteilungen erlauben diese kurzen Einsätze und rechtfertigen nur in sehr seltenen Fällen langfristige externe Unterstützung. Innerhalb von Zentralinstituten und internationalen Großbanken ist dies meist umgekehrt. Hier agieren unsere Experten meist langfristig. Die Projektlaufzeiten und Vorhaben sind meist sehr groß. Umfangreicher Abstimmungsbedarf und aufwendige Prozesse für IT-Umsetzungen sind erforderlich und durch die enorme Größe von Bereichen gekennzeichnet. Auch in diesem Umfeld sind unsere Experten zu Hause und sind in der Lage fachliche und koordinierende Aufgaben effizient zu bewältigen.

Versicherungen

Unter unseren Experten sind auch Versicherungskenner, die sich als Aktuar DAV qualifizieren konnten. Der Schwerpunkt unserer Beratung für Versicherungen liegt hierbei auf der Aktiv-Seite. Hier unterstützen wir in den verschiedensten Funktionsbereichen, dem Portfoliomanagement, Back Office, Risikocontrolling, Cash Management und Rechnungswesen. Im Hinblick auf Solvency II haben wir ein besonderes Angebot für unsere Kunden, da wir mit unserem Tool Solvengine eine enge Verzahnung des Portfoliomanagements mit der Solvency II-Bilanz ermöglichen.

Der Versicherungsbereich ist auf der Aktiv-Seite immer stärkeren Anforderungen ausgesetzt. Die Regulierung geht dabei aus unserer Sicht in die Richtung, dass Schritt für Schritt bankentypische Anfordeurngen auch auf den Versicherungsbereich ausgedehnt werden. Jedoch sollte mit Augenmaß beraten werden. Die Anlagetätigkeit einer Versicherung ist nicht mit dem Handelsgeschäft einer Bank zu verwechseln, sodass demnach einfache Methoden in der Regel ausreichend sind. Besonders der Derivatemarkt ist jedoch mit EMIR in gleicher Weise für Versicherungen wie auch Banken mit umfangreichen Anforderungen versehen. Derivate werden in Versicherungen in der Regel nur in geringem Umfang eingesetzt, da man häufig in die Fonds ausweicht. Das gleiche gilt für Wertpapierfinanzierungsgeschäfte wie Rückkaufvereinbarungen oder Wertpapierleihe. Es ist jedoch zu beachten, dass bereits auch nur ein Derivat, z.B. ein Vorverkauf, der strategisch im Hinblick auf die Zinszusatzreserve abgeschlossen wird, die gesamten EMIR-Anforderungen mit sich bringt. Und auch im Hinblick auf die Säule II der Solvency werden Versicherungen voraussichtlich Schritt für Schritt ihre Methoden Marktrisiko-, Kreditrisiko- und Liquiditätsrisikomanagement verbessern müssen, sofern die Aufsicht mit weiteren strengen Auslegungsvorschriften die Regulierung weiter verschärft. Uns insbesondere die Steuerung im Portfoliomanagement sollte im Hinblick auf Solvency II die Solvenzkapitalanforderungen berücksichtigen. Für solche Entwicklungen sind unsere Experten geeignet pragmatische Lösungen und die passenden Argumente zu finden, um mit wenig Aufwand die Compliance herzustellen.